Vitamin D3 gehört zu den meistgesuchten Nahrungsergänzungsmitteln in der Schweiz. Was die meisten aber nicht wissen: Vitamin D3 und Vitamin K2 werden sehr häufig kombiniert. Dieser Artikel erklärt, warum D3 und K2 zusammengehören.
Warum die meisten zu wenig Vitamin D3 haben
In der Schweiz reicht die Sonneneinstrahlung von Oktober bis März kaum aus, um ausreichende Mengen an Vitamin D3 zu produzieren. Selbst im Sommer verhindert die heutige Lebensweise – Büroarbeit, Sonnenschutz, Kleidung – bei vielen Menschen eine ausreichende Eigenproduktion. Schätzungen zufolge sind bis zu 80 % der Bevölkerung in Mitteleuropa während der Wintermonate unzureichend mit Vitamin D versorgt.
Vitamin D trägt zu einer normalen Funktion des Immunsystems, zur Erhaltung normaler Knochen und Muskelfunktion sowie zu einer normalen Aufnahme von Calcium bei.
Was Vitamin D3 im Körper bewirkt
• Trägt zu einer normalen Aufnahme/Verwertung von Calcium und Phosphor bei
• Trägt zur Erhaltung normaler Knochen bei
• Trägt zu einer normalen Funktion des Immunsystems bei
• Trägt zur Erhaltung einer normalen Muskelfunktion bei
• Hat eine Funktion bei der Zellteilung
• Trägt zur Erhaltung normaler Zähne bei
Das Problem: Vitamin D3 allein reicht nicht
Vitamin D trägt zu einem normalen Calciumspiegel im Blut bei. Deshalb wird Vitamin D3 häufig mit Vitamin K2 kombiniert.
Vitamin K2 ist der ideale Partner: Vitamin K trägt zur Erhaltung normaler Knochen und zu einer normalen Blutgerinnung bei. Deshalb gelten D3 und K2 als ideales Duo.
Welche K2-Form ist die beste?
Vitamin K2 kommt in verschiedenen Formen vor, den sogenannten Menachinonen (MK). Die zwei wichtigsten im Vergleich:
• MK-4: Kurzkettige Form, rasch verfügbar, aber schnell verstoffwechselt. Häufig in tierischen Produkten enthalten.
• MK-7: Langkettige Form aus fermentierter Soja (Natto), bleibt länger im Blut aktiv. Gilt als beliebteste Form in Nahrungsergänzungsmitteln. Empfehlung: mindestens 100–200 µg täglich.
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Wie viel D3 brauche ich täglich?
Die Schweizerische Gesellschaft für Ernährung empfiehlt 600–800 IE täglich für Erwachsene. Viele Experten halten in den Wintermonaten höhere Werte für sinnvoll. Vor der Einnahme höherer Dosen empfiehlt sich eine Messung des 25-OH-Vitamin-D-Spiegels im Blut (Zielwert: 40–60 ng/ml). Vitamin D3 ist fettlöslich und sollte mit einer fetthaltigen Mahlzeit eingenommen werden – ebenso wie K2. Wer Antikoagulanzien wie Marcumar einnimmt, sollte die K2-Supplementierung vorab mit dem Arzt besprechen.
Fazit
Vitamin D3 und K2 sind kein Luxus – sie sind in unseren Breitengraden für die meisten Menschen notwendige Ergänzungen, besonders in der dunklen Jahreszeit. Vitamin D trägt zur Erhaltung normaler Knochen und zu einer normalen Funktion des Immunsystems bei, Vitamin K zur Erhaltung normaler Knochen. Wer das Duo konsequent durch den Winter nimmt, gibt seinem Körper das, was die fehlende Sonne nicht leisten kann.

